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Es waren einmal 3 Teams, die in Halbemond ein Rennen gewinnen wollten. Doch leider hat es eigentlich nie geklappt. Als dann noch die Umstände beschissen wurden, und die Mofa´s nicht mehr liefen, hatten die Teammitglieder keinen Bock mehr. Hermann und Holger saßen dann anschließend zusammen am Lagerfeuer mit den Jungs vom DFH - Team und haben dann mal über so ein neues Team rumgesponnen. Nach einigen alkoholischen Getränken haben wir uns dann zu einer Entscheidung durchgerungen. Da sagte ein Kumpel von Holger, ich bin Henrik, und ohne mich läuft nichts. Dann wars passiert....vorerst komplett. Das Problem an der ganzen Sache war bloß, welches Mofa nehmen wir...  Holger hatte ne Puch Maxi N und Hermann ne Hercules MX 1. Was haben wir also gemacht ? Beide auseinandergeflext und miteinander kombiniert.gd1_small.jpg (4060 Byte) Weil der Termin zum nächsten Rennen schon in greifbarer Nähe war, mussten Hermann, Holger und Henrik sich sputen. Also ab mit den auseinandergeflexten Rahmen zum Norder Lokschuppen. Da ging dann das große geschweiße los. Nach einigen Bieren und Stunden mehr, war der Rohbau fertig. Wir haben den Rahmen von der Puch, und die Schwinge mit Federung von der Hercules verwendet.gd5_small.jpg (4499 Byte) Inzwischen mussten wir uns Gedanken über die Motorisierung des Hobels machen. Hermann hat dann günstig eine Manet erworben, von der wir eigentlich nur den Motor verwendet haben. Das Besondere an dem Motor: Kickstarter ! Dann haben wir uns beim DFH - Team nen Polinisatz, Proma, Tuningkupplung und nen neuen Sattel bestellt. Als die Bestellung dann eintraf, war unsere GD 1 schon lackiert, und wir brauchten nur noch alles zusammenbasteln. Wir hatten nur noch einen Monat bis zum Rennen in Vaale, also ran an den Speck.... Glücklicherweise hatten wir alle Urlaub, und zwei Wochen später war das "Gerät" dann fertig.gd24_small.jpg (4142 Byte)

Wir schleppten das Teil dann vom Dachboden runter, tankten es, treten auf den Kickstarter....Taklik Taklik Taklik......und ???? Nichts passierte. War es die Zündung ? Vergaser ? Motor ? Alles scheiße. Also bauten wir in den uns noch verbleibenden Wochen das Mofa ungefähr 10 mal auseinander und wieder zusammen. Als sie dann mal so einigermaßen lief, waren wir im Motodrom Halbemond und haben den Polini Satz eingefahren. Ich glaube das Wetter war für den bestimmt, " Dee sien Voder un Moder dodschlagen het ", aber nützt ja nichts. Henrik hat sich dann als einzigartiger Stahlschuhartist entpuppt.speed1.jpg (73309 Byte)   Bedanken müssen wir uns im nachhinein noch bei Getränke Rutenberg, der uns das Fahren im Speedwaystadion ermöglicht hat. Und bei Tischlereimeister H. Mühlena, der sich die größte Mühe gegeben hat, unseren Motor bei dem scheiß Wetter, am Leben zu erhalten. Anschließend haben unsere Frauen uns schon mit einer heißen Tasse Tee erwartet, die uns wenigstens ansatzweise darüber hinweg half, das unser Motor immer noch nicht richtig lief. Als wir uns schon fast dazu durchgerungen hatten, das Rennen in Vaale abzublasen, versuchten Thorsten und Carsten uns zu motivieren, doch noch mitzukommen. Mit Erfolg.

 

Siehe Gallerie und Rennbericht Vaale